Timo

Timo…. Was für eine Geschichte, was für ein Hund und was für ein Glück für alle Beteiligten! ❤️

Timo lebte jahrelang bei einer inmobilen alten Dame in der Wohnung. Aufgrund seiner starken HD, gekoppelt mit der Unbeweglichkeit der Besitzerin, wurde er ein mal am Tag von einem Bekannten die Treppe runtergetragen und zum Lösen vor die Tür gesetzt. Als dies nicht mehr möglich war und die Besitzerin nicht mehr nach Hause kam, wurde er in einen Zwinger gesetzt. Dort sollte er euthanasiert werden, denn alt, krank und „zu nichts zu gebrauchen“, hatte er keine Chance.
Unsere ortsansässige Tierschutzorganisation wurde auf Timo aufmerksam, holte ihn aus dem Zwinger raus und fand eine Frau, die sich Timo annahm.
Diese beiden sind so toll! Das neue Frauchen und Timo haben sich gefunden – ein weiterer Lebensabschnitt für den Senior (~ 12 Jahre +) brach an: er wurde tierärztlich gecheckt und medikamentös eingestellt.
Die Organisation sprach mich an, ob ich mal nach dem Hund schauen könnte. Als Timo in sein neues Zuhause kam, war er so schwach in der Hinterhand, dass man kaum bis gar nicht unterscheiden konnte, ob er sitzt oder steht. Dank des unermüdlichen Einsatzes seines Frauchens und der einen oder anderen kleinen Unterstützung meinerseits, läuft Timo wieder und steht auch immer besser und „gerader“! Ich war heute das 4. Mal da und Timo freut sich dermaßen, dass er sogar hochhüpft, um mich zu begrüßen! ❤️
Er wird immer stabiler, baut nach und nach Muskeln auf. Anfangs noch sehr skeptisch und besorgt, was ich da mit ihm mache bei der Massage und dem Bewegungstraining, fängt er jetzt an, immer mehr zuzulassen und ja…, auch gut zu finden. Und wenn der Hund dann noch so einen lieben Menschen an der Seite hat, der alle Hausaufgaben (die ich gebe 😉) erfüllt, dann ist das ganz großes Kino!

Die beiden sind einfach ein tolles Team und ich freue mich, sie ein wenig begleiten und unterstützen zu dürfen! ❤️

Sancho

Sancho… der Schöne

Sanchos Halterin sprach mich an, weil er zunehmend schlechter lief und ihm seine HD zu schaffen machte.

Sein Gangbild sprach Bände… Er wurde zunehmend schwächer in der Hinterhand, die Muskeln bauten sich ab und es war offensichtlich, dass es „zwickt und zwackt im System“.

Mit Unterstützung seitens des Tierarztes setzten wir den zuvor abgesprochenen Behandlungsplan in die Tat um.
Mit Hilfe von Massagen und Bewegungstherapie lief Sancho schon nach drei Behandlungen wesentlich runder!

Wir werden uns noch häufiger treffen, denn Sancho genießt zunehmend mehr, es tut ihm offensichtlich gut und mich freut es umso mehr, wenn ich ihm helfen kann!

Ein toller Hund!

Ganz besondere Hunde – ganz besondere Menschen…

Und dann muss ja auch noch Zeit bleiben für „Herzensangelegenheiten“….

Als ich am „Tag der offenen Tür“ im Tierschutzzentrum Dortmund war, sah ich die kleine Französische Bulldogge an unserem Stand vorbei wackeln und  wir kamen ins Gespräch. Die Halterinnen und ich verabredeten uns, um ihr etwas Gutes zu tun.

Leider ging es ihr an dem Tag aber so schlecht, dass wir keine Behandlung durchführen konnten, sondern nur eine beruhigende Atemübung gemacht haben. Sie hat kurz darauf ihre weitere Reise angetreten und ich bin nach wie vor sehr, sehr dankbar, dass ich die kleine wunderbare Kröte noch kennenlernen durfte! Mach‘s gut, Kröte! ❤️

„Leid und Freud liegen dicht beieinander…“, wird ja im Allgemeinen so gesagt. Und im Speziellen stimmt das sogar, weil ich nicht nur Kröte kennenlernen durfte, sondern auch Flip. Und ich gebe es zu: ich bin schon ein wenig verliebt in den Kerl. ❤️

Spontan musste er also herhalten als „ich zeige Euch da mal was“-Model. Und was soll ich sagen? Mal unabhängig davon, dass er das auch genossen hat, war es grandios, wie gut er mitgemacht hat – wie wir alle im Anschluss nochmal betonten.
Flip, die Knalltüte – ein großartiger Hund!

Ganz besondere Hunde bei ganz besonderen Menschen. Ich bedanke mich für den schönen Abend!

Marketing soll ´se machen – Marketing ist das Zauberwort

Ich habe letztens ein paar Gedankenanregungen in Textform zu Homepages gelesen: was sie aussagen oder eben nicht und vor allem, ob die eigene Page genau darauf abzielt, was man mit ihr erreichen möchte?

Dabei habe ich festgestellt, dass mir meine eigene Page zwar durch die minimalistisch gehaltene Optik gefällt, dass sich der geneigte Finder und Leser meiner Seite aber nicht zwingend dazu aufgefordert fühlt, Kontakt mit mir aufzunehmen oder gar auf die Idee zu kommen, dass ich die Lösung für sein Problem darstellen könnte.
Doch wie geht man es an?

Würde ich auf dem Hamburger Fischmarkt stehen, würde ich mir ein Megaphone zur Hand nehmen, mich erhöht hinstellten und laut rufen:

 

He Leute,

tretet näher, seht mich an und hört mir zu:

Ich bin die Geilste! Ich kann mit meinen bloßen Händen Eure Hunde wieder ans Laufen bringen! Ich kann Euch den Leidensdruck in Form von Kummer über Eure Hunde mindern! Ich kann Euren Hunden helfen!
Ich habe scheiss sehr viel Geld für eine gute und fundierte Ausbildung bezahlt, habe ordentlich Erfahrungen und verfüge über einen großen Fundus an Wissen.

Ihr werdet auf dem Markt keine geilere Type finden, also: engagiert und bucht mich gefälligst! Sprecht mich an für Termine, dass ich Eure Hunde behandeln oder Euch Vorträge halten und Seminare anbieten kann!

 

Nun bin ich aber nicht auf dem Hamburger Fischmarkt und weise Euch etwas zurückhaltender und dezenter darauf hin: es sind noch Termine frei. Meldet Euch, ich bin auch freundlich. Ich bin nicht nur Dogslumber®-Therapeutin und kann somit Eure Hunde behandeln, sondern ich biete auch Hundemassage-Seminare und Vorträge (z.B. über Tiergestützte Interventionen, etc.) an.

Ich freue mich, dass Ihr hergefunden habt!

 

Blockaden … was?

Das „Konzept der Blockade“ stammt aus dem Bereich der Manuellen Medizin / – Therapie und findet auch nur hier Anerkennung.

In Berichten, auf Tierphysio- und Infoseiten begegnen uns immer wieder Sätze wie „… hatte eine oder mehrere Blockaden, welche gelöst werden musste(n)…“

Doch was ist das eigentlich genau, eine Blockade?

Unter einer Blockade versteht man eine vorübergehende (reversible) Einschränkung der Beweglichkeit.

Am häufigsten sind dabei die Wirbelsäule und die Iliosakralgelenke betroffen.
Am Beispiel der Wirbelsäule lässt es sich am einfachsten so erklären:
Die einzelnen Wirbel stehen über sogenannte Gelenkfortsätze miteinander in Verbindung. Durch eine falsche Bewegung oder auch Traumata wie Unfall, starker Stoß beim Spielen in die Seite etc., können sich diese ineinander „verhaken / verkanten“. Die Nerven und Muskeln reagieren sofort auf den Schmerzreiz. Die angrenzenden Muskeln verspannen sich und fixieren die Stelle in ihrer Fehlstellung. Die ursprüngliche Bewegung ist in ihrer Ausführung blockiert.
Davon können einer oder direkt mehrere Wirbel im gesamten Bereich der Wirbelsäule betroffen sein.

So ziemlich jeder Mensch kennt das von sich selbst: beispielsweise lässt sich der Kopf auf einmal nicht mehr so weit nach links drehen, wie gewohnt. Es tut weh und irgendwie scheint da was „im Weg zu sein“, die Bewegung ist wie … genau: blockiert. Manchmal schaffen wir es durch bewusstes Bewegen des Kopfes und Dehnen der Muskeln, dass es zu einem „Knacken“ kommt. Dieses ist wie eine Befreiung und die Blockade hat sich wieder gelöst.
So ergeht es dem Hund auch.

Die meisten Blockaden lösen sich von alleine wieder auf, sie sind so plötzlich verschwunden, wie sie gekommen sind. Also erst einmal: harmlos.

Und wenn nicht?

Doof wird es allerdings, wenn sie eben nicht so schnell verschwindet, wie sie gekommen ist. Das umliegende Gewebe verspannt und verhärtet sich immer mehr und wie oben bemerkt, wird die betroffene Stelle nahezu fixiert, so dass ein alleiniges lösen kaum mehr möglich ist. Der erfahrene Therapeut kann diese Stellen palpieren (ertasten) und mit entsprechender Technik so behandeln, dass die Blockade sich löst und ein fließender Bewegungsablauf wieder möglich ist.

Je länger diese Blockade bishin zur Fehlstellung andauert, desto gravierender können die Folgeerscheinungen werden. Eine Schonhaltung zieht auf kurz oder lang immer weitere Beschwerden mit sich. Von einer weiteren Verkrampfung der Muskeln bishin zu einem – auf dem ersten Blick – völlig diffusen Bewegungsablauf, weil durch die Fehlhaltung andere Bereiche mit betroffen sind.

Vermeintlich kleine Ursache mit großer Wirkung….

Dorntherapie für das Schaf

… geht auch.

Und was hat das jetzt mit „Mensch-trifft-Hund.de“ und dem „Dogslumber®“ zu tun?

Auf dem ersten Blick vielleicht nicht so viel, auf dem zweiten dafür umso mehr.

 

Eine kleine Exkursion 

Letzten Samstag wurde es aufregend und ich habe einen ganzen Tag inmitten von Schafen verbracht…!

Meine Freundin Lena T. hält sich nämlich eine Gruppe „Bretonische Zwergschafe“ (=Ouessantschafe). Mit ihren gerade mal 46 – 49 cm Widerristhöhe, zählen sie zu der kleinsten Rasse. Ihre Schafe helfen aber nicht nur, die riesige Grasfläche abzuweiden, sondern sie werden sogar einen Job bekommen: in näherer Zukunft ist der Einsatz der Schafe in der Tiergestützten Arbeit mit Kindern geplant.

Als Lena mich also fragte, ob ich auch kommen möchte, wenn die Schafe geschoren werden, brauchte ich nicht lange zu überlegen. Bis dato hatte ich nicht so wahnsinnig viele Berührungspunkte mit Schafen und hatte – obwohl sie so klein sind – wirklichen Respekt vor ihnen. Insbesondere vor den Böcken, die ja gerne und gut boxen können.

Aber Lenas Gruppe hat mich zu einem wahren Fan gemacht!

 

So verbrachte ich einen Tag bei den Schafen

und habe zugesehen, wie sie geschoren werden, wie man mit ihnen umgehen kann.

Die Wolle muss runter, hilft ja alles nix.

Danach waren alle sichtlich platt, auch für die Schafe war es aufregend:

Gerade bei dem schwarzen Bock kamen Unmengen an filzbarer Wolle runter!

Ausruhen im Sand….

Das ganze Geschehen, der ganze Tag hatte was unheimlich entspannendes, es „erdete“ mich ungemein. Es zählten keine Termine mehr, keine gehetzten Alltagsgedanken, kein „hätte, hätte – Fahrradkette“ mehr, sondern nur der Moment. Das Beobachten, das Fragestellen, das Interesse, das MIT-Ihnen-Sein.

Na gut, für Lena und die Schafschererin war das sicherlich alles andere als entspannend und zwischendurch müssen sie mich für eine durchgeknallte und völlig naturfremde Großstadttante gehalten haben, wie ich da so stand (hey, ich hab immerhin aufgepasst, dass die Schafe nicht flüchten), Fotos machte und Fragen stellte… 😉

Am Ende des Tages fühlte ich mich nicht nur entspannt, sondern sogar sicher. Sicher und wohl, so dass ich mich selbst zwischen den Schafen aufhielt und über mich hinaus wuchs:

Dorn Therapie für das Schaf

Nachdem die Wolle runter war und die Schafe mehr den Ziegen glichen, konnte ich ja auch was fühlen. Also, den Bock bei den Hörnern gepackt und was für den Hund gut ist, kann für das Schaf nicht schlecht sein:

Die Dorn Therapie ist ja ein Bestandteil vom Dogslumber® und ich glaube, der kleine Bock im Bild fand es jetzt gar nicht so schlecht. Auf jeden Fall ist das ausbaubar. Und so konnte ich mich ein wenig bei den Schafen für den Tag revanchieren und ihnen was Gutes zurück geben.

Als ich damals meine Abschlussarbeit für das Studium geschrieben habe, habe ich mich genau mit diesem Thema auseinandergesetzt: „Entwicklung sozialer Kompetenz durch Tiergestützte Therapie“ (Link zum Buch – Verlagsseite). Dass tiergestützte Arbeit einfach wunderbar ist, davon bin ich nach wie vor überzeugt, aber wie gut sie mit Schafen wirkt, durfte ich nun selbst erleben.

Danke dafür!

Und sollte jetzt bei Jemandem das Interesse für das Projekt „Therapieschaf“ geweckt worden sein, so stelle ich dort gerne den Kontakt her. Es lohnt sich!

Beiträge

Als ich die Homepage entworfen und umgesetzt habe, hatte ich keine „Blog-Ecke“  eingeplant. Ich dachte mir, ich setze sowas wie eine „Online-Visitenkarte“ und gut ist´s. Schnell aber merkte ich, dass doch etwas fehlte…, ich wollte mehr Informationen rausgeben. Über Themen und Fragestellungen schreiben, die mir immer wieder begegnen.

Also geht es jetzt los hier mit den Beiträgen – ungeachtet der Tatsache, dass es noch nicht optimal ist, ich mich in einigen  Funktionen und deren Umsetzungen noch einarbeiten muss.

Solange ich weiss, was ich am Hund zu tun habe, sehe ich das Ganze mit der Technik hier jetzt mal ganz entspannt und wünsche Euch viel Spaß auf Mensch-trifft-Hund.de. 😉